Interkulturelle Kompetenz spielt heutzutage eine wichtige Rolle an Schulen. Sie ermöglicht es den Schüler*innen, besser mit Menschen aus anderen Kulturen interagieren zu können. Zu den Lernzielen zählen unter anderem die Entwicklung von Respekt und Verständnis für andere Kulturen sowie die Fähigkeit, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der eigenen und anderen Kulturen zu erkennen. Stellen wir uns beispielsweise vor, eine Lehrperson im Spanischunterricht entscheidet sich dafür, das Thema 'Leben in Lateinamerika' als Unterrichtsinhalt zu wählen, um den Schüler*innen die Möglichkeit zu geben, mehr über die südamerikanische Kultur zu erfahren. Dabei können die Schüler*innen in den Bereichen 'Grammatik', 'Wortschatz' und 'Sprechen' ausgebaut werden, indem sie sich über die kulturellen Aspekte des Lebens dort auseinandersetzen. Dies kann dazu beitragen, Vorurteile und Stereotypen abzubauen und die Schüler*innen dazu anregen, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten im Bereich 'Interkulturelle Kompetenz' zu vertiefen. Auch in Fächern wie 'Leseverstehen' oder 'Schreiben' kann dieses Wissen von Nutzen sein. Denken wir zum Beispiel an eine Hausaufgabe, in der die Schüler*innen gebeten werden, einen Aufsatz über die lateinamerikanische Kultur zu schreiben. Das würde nicht nur ihre Schreibfähigkeiten verbessern, sondern auch ihr interkulturelles Verständnis erweitern. So kann die Entwicklung interkultureller Kompetenz Hand in Hand gehen mit der Vertiefung anderer Fähigkeiten und Kenntnisse im Bereich 'Spanisch'.