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Auf Deutschlands Schulhöfen hört man immer noch allzu oft „schwul“ als ein Schimpfwort. Kaum jemand möchte hier als homosexuell gelten und wenn doch, dann nur ganz heimlich.
Homosexuellen droht in Uganda der Tod. Selbst die eigenen Eltern und Geschwister sind verpflichtet, Homosexualität in der Familie zu melden. Wie es den Jugendlichen ergeht, die sich offen dazu bekennen und sie letztendlich zur Flucht zwingt, um nicht ermordet zu werden, ist für unsere Schülerinnen und Schüler so unglaublich, dass es nach der Lektüre dieses Romans schnell zu einer wesentlich ernsthafteren Haltung gegenüber sexueller Vielfalt kommt.
Der Roman Kampala-Hamburg schafft Verbindungen von Afrika bis zu unserer Haustür. Über eine soziale Plattform, in der sich homosexuelle Jugendliche auf der ganzen Welt kennenlernen, finden David aus Kampala und David aus Hamburg zueinander. David aus Hamburg erlebt die atemberaubende und gefährliche Flucht aus Uganda über den Smartphone-Kontakt mit. Hautnah erfahren wir, wie lebensgefährlich der ganze Weg von Afrika bis Deutschland für David aus Kampala ist und wie utopisch für so viele andere.
Dieses Unterrichtsmaterial begleitet die Schüler inhaltlich beim Lesen und gibt Spielräume zur gemeinsamen Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Schülerinnen und Schüler üben das Argumentieren, Erörtern, Diskutieren. Produktionsorientierte Aufgaben üben die Schreib- und Ausdrucksfähigkeit.
Die Lektüre dieses konfliktreichen und lebensnahen Romans ermöglicht außerdem sachorientierte Exkurse in die Bereiche des sozialen Lernens und der politischen Orientierung.
Von Queeramnesty findet man auf dem Buchrücken den Aufruf, den Roman zur Pflichtlektüre für Schulen zu machen. Auch die GEW empfiehlt den Roman in einem ihrer Buchtipps:
https://www.gew.de/aktuelles/detailseite/kampala-hamburg-ist-der-roman-einer-fluch
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