Eine umfassende Suchtprävention muss frühzeitig einsetzen, wenn sie erfolgreich sein soll. Die Kinder sollen sich problemorientiert mit Konsumsituationen auseinandersetzen, die für sie bedeutsam sind. Schließlich müssen Lehrerinnen und Lehrer die Erlebnisse und Interessen der Kinder in Bezug auf alltägliche Mittel der Lebensbewältigung in Form von Medienangeboten wie z.B. Fernsehserien aufnehmen und thematisieren.
In der Schule geht es unter anderem darum, mit den Kindern zu untersuchen, wie das Fernsehen ihre Lebenswelten und ihren Alltag beeinflusst und welche Bedeutung das Fernsehen in ihrem Leben hat. Gemeinsam soll ermittelt werden, welche Bedürfnisse die Kinder mit dem Fernsehen befriedigen.
Weitere Ziele sind, verschiedene Medienangebote in Bezug auf ihre Inhalte und Gestaltungsformen zu untersuchen und die Beziehung zwischen vermittelter Wirklichkeit und eigener Lebenswirklichkeit zu analysieren. Die Schülerinnen und Schüler sollen ferner befähigt werden, Aufzeichnungsgeräte kreativ zu nutzen. Eine wichtige Rolle spielt schließlich die Frage, wie Interessen und Bedürfnisse auch ohne Medien zu befriedigen sind.
Die Kinder sollen die kommunikativen Möglichkeiten von Fernsehen und Spielen vergleichen sowie der Frage nachgehen, ob das Fernsehen manchmal als Flucht vor Problemen und Schwierigkeiten genutzt wird.
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