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50 Seiten
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12 Seiten






Wie sprechen Gedichte von Aufbruch, Front und Frieden? Dieses Materialpaket für Deutsch in der Q2 verbindet die Unterrichtssequenz „Aufbruch, Front, Versöhnung – Lyrik zum Ersten Weltkrieg“ mit einer Gedichtanalyse-Klausur zu Gerrit Engelkes „An die Soldaten des großen Krieges“. Es umfasst fünf Unterrichtsstunden à 45 Minuten, ein Begleitheft und eine Klausur der Aufgabenart IA.
Die Unterrichtsstunden reichen vom Vergleich Stadlers und Lichtensteins über August Stramms sprachliche Verdichtung bis zu Tucholskys „Krieg dem Kriege“. Eine Analysewerkstatt trainiert beleggestützte Deutungsabsätze; eine Redewerkstatt verbindet die Textarbeit mit einem eigenen Gedenkbeitrag. In der Klausur untersuchen die Lernenden Engelkes Friedensappell, erläutern die Auflösung von Feindbildern und vergleichen mit einem Kriegs- oder Antikriegsgedicht aus dem Unterricht. Analyse, historischer Kontext und begründete Stellungnahme greifen ineinander.
Die Unterrichtsmaterialien enthalten Verlaufspläne, Arbeitsblätter, Textvorlagen, Tafelbilder, gestufte Hilfen und Lösungshinweise. Begleitheft, Lernlandkarte und Kompetenzcheck unterstützen die Sicherung. Die Klausur ergänzt Erwartungshorizont, Korrekturraster, Nachschreibvariante und Excel-Auswertung. Die Unterrichtssequenz liegt als Word und PDF vor; die Klausur ist als Word-Datei editierbar.
Von der Erwartung des Krieges bis zum Gedenken: Diese Sequenz für die Qualifikationsphase führt Ihre Schülerinnen und Schüler in fünf Stunden durch die Lyrik des Ersten Weltkriegs. Sie vergleichen Ernst Stadlers „Der Aufbruch“ mit Alfred Lichtensteins „Abschied“, erschließen August Stramms Wortkunst im Gruppenpuzzle, schreiben in einer Analysewerkstatt zu Lichtensteins „Die Schlacht bei Saarburg“ überzeugende Analyseabsätze, untersuchen Pathos und Feindbild in Kurt Tucholskys „Krieg dem Kriege“ und gestalten nach dem Modell von „Drei Minuten Gehör!“ eine Rede zum Volkstrauertag. Das Begleitheft enthält Sequenzplan, Lernziele, Hinweise, eine Lernlandkarte und einen Kompetenzcheck zu Stramms „Kriegsgrab“ mit Lösung.Die fünf Stunden (je 45 Minuten):1. Aufbruch ins Ungewisse – Stadler: „Der Aufbruch“, Lichtenstein: „Abschied“2. Sprache in Splittern – Stramm: „Patrouille“, „Sturmangriff“, „Wache“3. Die Front im Liedton – Lichtenstein: „Die Schlacht bei Saarburg“4. Ein Schrei von Millionen – Tucholsky: „Krieg dem Kriege“5. Reden, die erinnern – Tucholsky: „Drei Minuten Gehör!“ (Modell)In jeder Stunde:✓ Lehrkraftteil mit Lernzielen, Verlaufsplan, Kommentar, Differenzierung und Lösungshinweisen✓ Tafelbild zum Projizieren, Arbeitsblatt mit Einstieg und Aufgaben, Material mit Vers- bzw. Zeilenzählung✓ Gestufte Hilfekarten, Zusatzimpuls „Weiterdenken“ und Exit-TicketIm Begleitheft:✓ Sequenzplan, Lernziele der Sequenz und Hinweise zum Einsatz (Differenzierung, Leistungsbewertung, Klausurvorbereitung)✓ Lernlandkarte zur Selbsteinschätzung vor und nach der Sequenz✓ Kompetenzcheck (30 Minuten, 30 Punkte) zu einem neuen Text: August Stramm, „Kriegsgrab“ – mit Lösung und Punkteschlüssel✓ Sechs editierbare Word-Dateien (fünf Stunden und Begleitheft, zusammen 59 Seiten), zusätzlich als PDFEinsatz: Qualifikationsphase (Q2) · Grundkurs · 5 × 45 Minuten. Bereitet auf eine Klausur der Aufgabenart IA vor.
Klassenstufen: EF (10./11. Jhg.), Q1 (11./12. Jhg.)
„Ich lag dir gegenüber überall“ – 1918 wendet sich Gerrit Engelke, selbst Soldat im Ersten Weltkrieg, an die Soldaten aller kriegführenden Nationen und ruft zur Versöhnung auf. Ihre Schülerinnen und Schüler analysieren, wie das lyrische Ich die Gemeinsamkeiten der Gegner herausstellt und welche Funktion Imperative, Wiederholungen, Bildlichkeit und die weit ausgreifende Form für den Friedensappell haben. Anschließend erläutern sie, wie das Gedicht das Feindbild auflöst, und vergleichen es mit einem Kriegs- oder Antikriegsgedicht aus dem Unterricht. Wahlweise nehmen sie Stellung zur Wirkung von Pathos oder schreiben eine Ausstellungsrede.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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