Aktuelles für den Unterricht · Sekundarstufe I · geprüfte Fakten
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Die neue EU-Verpackungsverordnung gilt seit dem 12. August 2026 – doch vieles kommt erst später. Arbeitsblätter mit Lösungen für Klasse 7–8. Die Klasse prüft Behauptungen aus einem fiktiven Klassenchat am Verordnungstext, ordnet die Regeln auf einem Zeitstrahl, wertet Eurostat-Daten zum Verpackungsabfall pro Kopf aus und beurteilt in Gruppen mit Rollen, ob Deutschland mehr tun sollte: Abgabe, Steuer oder mehr Pfand? Für 1–2 Stunden: 3 Arbeitsblätter mit Anleitung, Hilfekarten, Extra-Blatt zum Paket-Check, Selbstcheck und Lehrkraft-Teil. Stand 08.10.2026.
Jedes Blatt hat eine Funktion, eine Anleitung „So geht's“ in drei Schritten und eine freiwillige Extra-Aufgabe:
Arbeitsblatt 1 · Verstehen: fiktiver Klassenchat zur EU-Verpackungsverordnung – Behauptung, Meinung oder Frage? Dazu ein Zeitstrahl: Was gilt schon, was kommt 2027, 2030 und 2040?
Arbeitsblatt 2 · Prüfen: Chat-Check am Originaltext der Verordnung, Grafik zum Verpackungsabfall pro Kopf auswerten, einen fiktiven Post richtigstellen
Arbeitsblatt 3 · Urteilen: Gruppenarbeit mit Rollen, Urteilsraster mit den Kriterien Umwelt, Kosten und Umsetzung, gemeinsame Entscheidung und eigenes Urteil mit Gegenargument

M1a und M1b: fiktiver Klassenchat und fiktiver Post, als „fiktiv“ gekennzeichnet
M2: Sachtext zu den Regeln und ihren Terminen mit eigener Grafik nach Eurostat-Daten (Deutschland und EU, 2018 bis 2023) und Wortspeicher
M3a: fünf Auszüge aus dem Verordnungstext (EU) 2025/40, zum Beispiel zum eigenen Becher beim To-go, zum Leerraum im Paket und zu PFAS
M3b: fünf Stimmen aus Bundesregierung, Bundesrat, Handel, Umwelt- und Verbraucherschutz in gleicher Gestaltung, dazu die aktuelle Mehrwegquote

7 Hilfekarten zum Ausschneiden, jede passend zu genau einer Aufgabe: Prüfschema, Satzanfänge, Wortspeicher mit Artikeln
Extra-Aufgaben auf jedem Arbeitsblatt und ein Extra-Blatt „Paket-Check“: Leerraum im Versandpaket berechnen und eine Nachricht an einen erfundenen Online-Shop schreiben

Überblick mit Lernzielen und Ablauf für eine oder zwei Stunden
Hintergrundwissen mit Stufenplan bis 2040, Weg zum Gesetz, typische Fehlvorstellungen, Zählweisen der Statistik, Hinweise zum Beutelsbacher Konsens, Methoden, Lehrplanbezug und Reflexionsfragen
Lösungen zu jeder Aufgabe mit Erwartungshorizont
Selbstcheck und Exit-Ticket mit Positionslinie vorher und nachher
Die Schüler:innen können …
die wichtigsten Regeln der Verpackungsverordnung nennen und zuordnen, was seit dem 12. August 2026 gilt und was erst später kommt.
Behauptungen von Meinungen unterscheiden, Behauptungen mit dem Verordnungstext überprüfen und eine Grafik zum Verpackungsabfall pro Kopf auswerten.
mögliche Zusatzmaßnahmen mit Kriterien bewerten und begründet beurteilen, ob Deutschland mehr tun sollte, als die EU verlangt.
Geografie/Erdkunde: Ressourcen, Abfall und Kreislaufwirtschaft, EU-Vergleich mit Daten
Wirtschaft und Politik: Verbraucher:innen, Handel, Anreize; EU-Mehrebenensystem; Urteils- und Methodenfähigkeit nach GPJE
Bildung für nachhaltige Entwicklung: Erkennen – Bewerten – Handeln
Chemie als Exkurs: PFAS und Kunststoffe
Stand 08.10.2026, Version 1.0: Grundlage sind die Verordnung (EU) 2025/40 und das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz, beide gültig seit 12.08.2026, sowie Eurostat-Daten bis 2023.
Fiktive Inhalte: Chat, Post und Pakete sind als „fiktiv“ gekennzeichnet; keine echten Marken, Cafés oder Shops.
Beutelsbacher Konsens: Stimmen für und gegen zusätzliche Maßnahmen in gleicher Gestaltung; bewertet wird die Begründung, nicht die Meinung.
Druck und Tablet: druckfreundlich, auf dem Tablet beschreibbar. Internet ist nicht nötig.
Quellen und KI: vollständiges Quellen- und Lizenzverzeichnis im Material. Texte mit KI-Unterstützung (Claude) erstellt und redaktionell geprüft; die zwei Illustrationen sind KI-generiert und gekennzeichnet.
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