Aktuelles für den Unterricht · Sekundarstufe I · geprüfte Fakten
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Hitzesommer 2026 im Unterricht: Arbeitsblätter mit Lösungen für Klasse 7–8 zu Hitzewelle, Klimawandel und Hitzeschutz an der Schule. Der Sommer 2026 war in Deutschland der zweitwärmste seit 1881, am 27. Juni wurden 41,8 °C gemessen. Die Klasse prüft Behauptungen aus einem fiktiven Klassenchat mit einer Grafik aus Daten des Deutschen Wetterdienstes und Originalquellen, bewertet im „Hitzeschutz-Rat“ Maßnahmen wie Sonnenschutz, Bäume und Klimaanlagen und urteilt selbst. Für 1–2 Stunden: 3 Arbeitsblätter mit Anleitung, Hilfekarten, Extra-Aufgaben, Selbstcheck und Lehrkraft-Teil. Stand 08.10.2026.
Jedes Blatt hat eine Funktion, eine Anleitung „So geht's“ in drei Schritten und eine freiwillige Extra-Aufgabe:
Arbeitsblatt 1 · Verstehen: fiktiver Klassenchat zum Hitzesommer 2026 – Behauptung, Meinung, Erfahrung oder Frage? Dazu der Unterschied zwischen Wetter und Klima
Arbeitsblatt 2 · Prüfen: Grafik aus Messdaten des Deutschen Wetterdienstes auswerten, Faktencheck mit Originalquellen, Antwort im Chat
Arbeitsblatt 3 · Urteilen: „Hitzeschutz-Rat“ in Vierergruppen mit gelosten Rollen und Stimmen, Urteilsraster mit vier Kriterien, gemeinsame Empfehlung und eigene Stellungnahme zur Frage „Sollen alle Klassenräume eine Klimaanlage bekommen?“

M1: fiktiver Klassenchat, als „fiktiv“ gekennzeichnet
M2: Sachtext zum Hitzesommer 2026 (Rekord von 41,8 °C, Stadtklima, Gesundheit, Klimawandel) mit eigener Grafik der Sommertemperaturen seit 1881 und Wortspeicher
M3: Hitzefrei-Regel aus Nordrhein-Westfalen als amtlicher Auszug, Auszüge aus Berichten des Deutschen Wetterdienstes (vorläufig und geprüft) und vier Stimmen zu Klimaanlagen in Schulen

6 Hilfekarten zum Ausschneiden, jede passend zu genau einer Aufgabe: Prüffragen, Satzanfänge, Schritte zum Lesen einer Grafik, Wortspeicher mit Artikeln; dazu Rollen- und Stimmenkarten für die Gruppenarbeit
Extra-Aufgaben auf jedem Arbeitsblatt und ein Extra-Blatt „Hitze-Check“: Temperaturen an der eigenen Schule messen, Vorschläge begründen, Zuständigkeit von Bund, Ländern und Städten beurteilen

Überblick mit Lernzielen und Ablauf für eine oder zwei Stunden
Hintergrundwissen mit Messwerten und Schätzungen samt Stand, typische Fehlvorstellungen, Hinweise zum Beutelsbacher Konsens, Methoden mit Impulsfragen, Lehrplanbezug und Reflexionsfragen
Lösungen zu jeder Aufgabe mit Erwartungshorizont
Selbstcheck und Exit-Ticket mit Positionslinie vorher und nachher
Die Schüler:innen können …
in einem Chat überprüfbare Behauptungen von Meinungen, Erfahrungen und Fragen unterscheiden.
erklären, warum ein einzelner heißer Sommer Wetter ist und erst viele Sommer den Klimawandel zeigen.
Messwerte aus einer Grafik entnehmen und Behauptungen mit Sachtext und Originalquellen überprüfen.
Maßnahmen gegen Hitze an der Schule nach Kriterien bewerten und ein begründetes Urteil mit entkräftetem Gegenargument formulieren.
Erdkunde/Geographie: Klima und Klimawandel, Stadtklima, Diagramme auswerten
Politische Bildung: Urteils-, Methoden- und Handlungsfähigkeit nach GPJE; Kommune, Land und Bund
BNE (Orientierungsrahmen Globale Entwicklung): Erkennen – Bewerten – Handeln
KMK-Strategie „Bildung in der digitalen Welt“: Analysieren und Reflektieren
Stand 08.10.2026, Version 1.0: Grundlage sind die Sommerbilanz des Deutschen Wetterdienstes vom 31.08.2026 (teils vorläufige Werte) und die Schätzung des Robert Koch-Instituts vom 24.09.2026.
Regionale Regel: Die Hitzefrei-Regel stammt aus Nordrhein-Westfalen; in anderen Ländern gelten eigene Regeln, in Bayern zum Beispiel keine Temperaturgrenze.
Beutelsbacher Konsens: Stimmen für und gegen Klimaanlagen in gleicher Gestaltung; bewertet wird die Begründung, nicht die Meinung. Keine Fragen nach eigener Betroffenheit.
Druck und Tablet: druckfreundlich, auf dem Tablet beschreibbar. Internet ist nicht nötig.
Quellen und KI: vollständiges Quellen- und Lizenzverzeichnis im Material. Texte mit KI-Unterstützung (Claude) erstellt und redaktionell geprüft; zwei Illustrationen sind KI-generiert und als solche gekennzeichnet.
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