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Ein Merkspiel mit 16 Paaren zum Herbst. Ein Paar ist immer ein Bild und das passende Wort,
nicht zweimal dasselbe Bild. Die Kinder merken sich die Karten und lernen dabei die Wörter
des Herbstes mit ihrem Artikel.
32 Karten liegen verdeckt auf dem Tisch. Wer ein Bild und das dazu passende Wort aufdeckt,
darf die beiden behalten. So wird aus dem Merkspiel gleichzeitig eine Wortschatzübung.
Die 16 Wörter
der Apfel, das Blatt, der Igel, das Reh, der Fuchs, der Fliegenpilz, der Schal, die Mütze,
der Kürbis, der Drachen, die Laterne, die Kastanie, der Regenschirm, die Sonnenblume,
die Gummistiefel, das Eichhörnchen.
Die Auswahl deckt vier Bereiche ab, die im Herbst ohnehin Thema sind: was draußen wächst,
welche Tiere man sieht, was man anzieht und was man draußen tut. Deshalb passt das Spiel
sowohl in den Sachunterricht als auch in den Sprachunterricht.
Auch zum Üben der Artikel geeignet
Unter den sechzehn Wörtern sind acht mit der, vier mit die, drei mit das und ein Pluralwort.
Die gefundenen Wortkarten lassen sich deshalb am Ende in drei Stapel sortieren. Das ist bei
einem thematischen Wortschatz nicht selbstverständlich, und es ist der Grund, warum jedes
Wort seinen Artikel trägt.
Die Gummistiefel ist das einzige Pluralwort, weil das Bild ein Paar Stiefel zeigt.
Die Bilder
16 Aquarellmotive, jedes für sich freigestellt auf weißem Grund. Kein Rahmen, kein Muster,
kein Hintergrund. Das hat einen praktischen Grund: die Karten bleiben auch nach dem
Laminieren ruhig, und beim Kopieren in Graustufen bleibt jedes Motiv erkennbar.
Lernziele
Die Kinder merken sich, wo eine Karte lag, und trainieren ihr Gedächtnis.
Sie lesen einzelne Wörter und ordnen sie einem Bild zu.
Sie lernen sechzehn Herbstwörter mit dem richtigen Artikel.
Sie benennen, was sie im Herbst draußen sehen, und sprechen darüber.
Inhalt
16 Bildkarten und 16 Wortkarten, zusammen 32 Karten
- Kartenmaß 55 mal 55 mm, quadratisch, 12 Karten je A4 Seite
- Wort mit Artikel auf jeder Wortkarte, in Groß und Kleinschreibung
- 1 Handreichung für die Lehrkraft mit Spielregel und drei Einsatzwegen
- 4 Seiten A4
Einsatz im Alltag
Als Memory für zwei bis vier Kinder in der Freiarbeit oder in der Vertretungsstunde.
Als Zuordnungsspiel: alle Karten offen hinlegen und nur Bild und Wort zusammenschieben. Das
geht schon, bevor ein Kind sicher liest, und damit auch in der Vorschule.
Nur die 16 Bildkarten benutzen, zum Benennen im Morgenkreis.
Mit acht Paaren beginnen und später auf 16 erhöhen. Die ersten acht Karten der Liste sind die
kürzesten Wörter.
Für Kinder, die Deutsch neu lernen, weil jedes gefundene Paar ein Wort mit Bild ist.
Gut zu wissen
Auf Papier ab 160 g pro Quadratmeter drucken oder auf Karton kleben, sonst scheint das Motiv
durch, und dann verrät sich die Karte von hinten. Laminiert halten die Karten mehrere Jahre.
Es gibt kein Rückseitenblatt und das ist Absicht. Einseitig gedruckt sind alle 32 Rückseiten
gleich weiß, und genau das braucht ein Memory. Ein zweiter Druckgang würde nur verrutschen
und den Kindern Muster am Rand zeigen.
Der Pilz heißt auf der Karte der Fliegenpilz und nicht der Pilz, weil das Bild einen
Fliegenpilz zeigt. Wer das Wort der Pilz braucht, klebt die Karte um.
Das Spiel prüft nichts und bewertet nichts. Es gibt keine Lösungsseite, weil ein Memory keine
Lösung hat.
Bewertungen und Kommentare