Vorschau - Stundenentwürfe - Gentest und genetische Beratung – Biologie Q-Phase - Deckblatt
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Stundenentwürfe - Gentest und genetische Beratung – Biologie Q-Phase - Die Rabenkiste - Deckblatt
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Beschreibung

14-seitiges Material für eine Doppelstunde in der Qualifikationsphase: diagnostisch, prädiktiv und Suchtest — die Pflichten des Gendiagnostikgesetzes, das Recht auf Nichtwissen, Neugeborenenscreening und Pränataltest. Mit einer Vierfeldertafel, an der die Klasse selbst ausrechnet, warum ein Test mit 99 Prozent Trefferquote trotzdem in der Hälfte der Fälle falschen Alarm gibt. Durchgehend Partnerarbeit an zwei Beratungsfällen, mit Selbsttest über zwanzig Punkte und Erwartungshorizont. PDF farbig und schwarzweiß.

Neu (Oktober 2026): mit Szenenbildern, die beim Lernen helfen – auf Deckblatt, Einstieg, beiden Fallkarten und Share-Seite (KI-generiert mit ChatGPT).

Beschreibung

Ein Test erkennt 99 von 100 Betroffenen — und trotzdem trifft nur die Hälfte seiner positiven Befunde zu.
Das ist kein Widerspruch, sondern Mathematik. Diese Einheit rechnet es genau einmal durch, und danach ist es klar.

Die zwei Zahlen, die man verwechselt

Trefferquote.
Welcher Anteil der wirklich Betroffenen wird erkannt? Diese Zahl beschreibt den Test.

Vorhersagewert.
Wenn mein Befund positiv ist — wie wahrscheinlich stimmt das? Diese Zahl beschreibt den Befund, und sie hängt davon ab, wie häufig die gesuchte Eigenschaft überhaupt ist.
Ist sie selten, ergibt selbst ein winziger Anteil falscher Alarme in absoluten Zahlen sehr viele falsche Befunde.

Das Rechenbeispiel in M2 macht es sichtbar: 100.000 Schwangere, 99 richtig positive und 100 falsch positive Befunde — von 199 positiven Ergebnissen trifft also nur etwa die Hälfte zu.

Und was das Gesetz dazu verlangt

Vor dem Test.
Bei einer prädiktiven Untersuchung ist die genetische Beratung verpflichtend. Die Einwilligung muss schriftlich vorliegen und ist jederzeit widerruflich. Untersuchen dürfen nur besonders qualifizierte Ärztinnen und Ärzte.

Nach dem Test.
Die Beratung ist anzubieten — und niemand muss sein Ergebnis erfahren. Das Recht auf Nichtwissen steht ausdrücklich im Gendiagnostikgesetz.

Und die Grenzen.
Arbeitgeber dürfen weder Untersuchungen verlangen noch Ergebnisse verwenden. Kinder dürfen nicht auf Erkrankungen getestet werden, die erst im Erwachsenenalter ausbrechen und nicht behandelbar sind — sie sollen später selbst entscheiden können.

Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich ist

Schätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.
Fünf Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit gearbeitet. Dann kommt der Test.
Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.

Durchgehend Partnerarbeit.
Der Materialteil ist für zwei gebaut: Jedes Paar bearbeitet zwei Fälle nebeneinander und trägt sie in dasselbe Raster ein.
Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.

Test holen — und selbst auswerten.
Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte: Richtig-Falsch mit Korrektur, Lückentext, Ankreuz- und Zuordnungsaufgaben, dazu eine Anwendungs- und eine Beurteilungsaufgabe.
Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.
Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.

Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.
Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.

Die Zeiten.
10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.
Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.

Die Bausteine

M1 · Erst schätzen, dann nachsehen.
Fünf Zahlen, darunter zwei, die im ersten Moment dieselben zu sein scheinen: Wie viel Prozent der Betroffenen erkennt der Pränataltest — und wie viel Prozent seiner positiven Befunde treffen zu?

M2 · Zwei Zahlen, die man verwechselt.
Diagnostisch, prädiktiv, Suchtest; die Pflichten des Gesetzes; Trefferquote und Vorhersagewert — dazu die Vierfeldertafel als Grafik, vollständig ausgerechnet.

M3 · Zwei Menschen, zwei Entscheidungen.
Fall A: eine 26-Jährige mit einem erkrankten Vater, die überlegt, sich testen zu lassen — und eine Schwester, die es ausdrücklich nicht wissen will.
Fall B: eine 24-jährige Schwangere, die im Internet gelesen hat, der Test sei „zu 99 Prozent sicher“.
Die Paare formulieren am Ende je einen Satz, den sie in der Beratung wirklich sagen würden — ohne Empfehlung.

Was dieses Material anders macht

Die Rechnung steht im Schülermaterial, nicht nur in der Lösung.
Und der Test verlangt eine eigene Vierfeldertafel mit neuen Zahlen — 10.000 Untersuchte statt 100.000 Schwangere.

Die Rechtslage ist mit Paragrafen belegt, aber ohne Paragrafenpauken.
Im Erwartungshorizont steht ausdrücklich, dass die Angabe des Paragrafen für den Punkt nicht nötig ist — gefragt ist die Regel, nicht die Fundstelle.

Die Beurteilungsaufgabe hat keine vorgegebene Meinung.
Gefragt sind sachliche Gründe, und der Erwartungshorizont erkennt ausdrücklich auch Argumente an, die dort nicht aufgeführt sind.

Was drin ist

  • Deckblatt mit Kurzübersicht

  • Verlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben, Sozialformen und Materialverweisen

  • Hintergrundseite: Neugeborenenscreening, Gendiagnostikgesetz, genetische Beratung, Kostenübernahme, Pränataltest und Testgüte, jeweils mit Quelle und Stand

  • Regelseite mit den fünf Vorschriften des Gendiagnostikgesetzes und einem Ablaufschema der prädiktiven Untersuchung

  • M1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehen

  • M2 Grundlagentext für die Think-Phase, mit Grafik, Aufgabe, Merksatz und Stolperstelle

  • M3 mit zwei Beratungsfällen für die Partnerarbeit

  • Fallraster in sechs Schritten zum Ausfüllen, für zwei Fälle nebeneinander

  • Sicherungsseite für das Plenum mit drei Aufgaben

  • Test über zwei Seiten, zwanzig Punkte

  • Erwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur Selbstkorrektur

  • Prozenttabelle und Selbsteinschätzungsliste

  • Quellenseite mit Institution, Erhebungsjahr und Stand der Angaben

Für wen

Biologie in der Qualifikationsphase, grundlegendes Anforderungsniveau — einsetzbar im Grundkurs und im Leistungskurs.
Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Quellenlage brauchen.
Der Lehrplanbezug betrifft Hessen; fachlich ist alles bundesweit einsetzbar.

Die ganze Reihe

Diese Einheit gehört zur Reihe „Humangenetik“ — fünf Doppelstunden für die Qualifikationsphase:

  • 1 — Wie man einen Stammbaum liest

  • 2 — Autosomale Erbgänge: Mukoviszidose und Chorea Huntington

  • 3 — Gonosomale Erbgänge: Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche

  • 4 — Gentest und genetische Beratung

  • 5 — Gentherapie: das Prinzip

Einheit 1 liefert das Analyseraster, die Einheiten 2 und 3 wenden es an. Die Einheiten 4 und 5 sind danach frei kombinierbar und auch einzeln einsetzbar.
Als Bundle gibt es alle fünf Einheiten günstiger. Die Paketübersicht liegt jedem Einzelmaterial bei.

Format

  • PDF in Farbe, 14 Seiten, A4

  • PDF in Schwarzweiß, 14 Seiten, A4, für den Kopierer

  • Paketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweiß

  • alle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware

  • die Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die Lehrkraft

Hinweis

Stand der Angaben: September 2026.
Häufigkeiten, Zulassungen und Rechtslage werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Angabe die Institution und das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.
Die Zahl der Zielerkrankungen im Neugeborenenscreening ändert sich; das Heft nennt den Stand und die Fundstelle.
Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine medizinische oder genetische Beratung.



Gentest und genetische Beratung – Biologie Q-Phase

5,99 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
  • Umfang:
    30 Seiten
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe, Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter
  • Format:
    PDF

In folgendem Paket enthalten

5 Materialien

Humangenetik Biologie Q-Phase – Bundle, 5 Doppelstunden

Fünf fertige Doppelstunden Biologie für die Qualifikationsphase, 70 Seiten: Stammbäume lesen, autosomale Erbgänge (Mukoviszidose, Chorea Huntington), gonosomale Erbgänge (Hämophilie A, Rot-Grün-Sehschwäche), Gentest und genetische Beratung, Gentherapie. Jede Einheit mit Verlaufsplan, Schätzeinstieg, Partnerarbeit an zwei Fällen, Analyseraster, Selbsttest über zwanzig Punkte und Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. Alle Einheiten farbig und schwarzweiß.Neu (Oktober 2026): Alle fünf Einheiten mit 18 Szenenbildern, die beim Lernen helfen (KI-generiert mit ChatGPT).BeschreibungFünf Doppelstunden, ein Werkzeug.Die Klasse lernt in Einheit 1, wie man einen Stammbaum begründet auswertet — und wendet dasselbe Raster danach viermal an.Die fünf Einheiten1 — Wie man einen Stammbaum liest.Symbole und Konventionen, dominant und rezessiv, autosomal und gonosomal, Gegenprobe mit Genotypen. Das Analyseraster in sechs Schritten.Leitfrage: Welcher Erbgang — und welcher lässt sich ausschließen?2 — Autosomale Erbgänge.Mukoviszidose (CFTR, Chromosom 7) und Chorea Huntington (HTT, Chromosom 4). Kreuzungsschema, 25 gegen 50 Prozent, Penetranz, Neumutation.Leitfrage: Was folgt aus einer Risikozahl — und was folgt ausdrücklich nicht?3 — Gonosomale Erbgänge.Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche. Hemizygotie, Konduktorin, obligate Konduktorin, Kreuzungsschema mit X und Y.Leitfrage: Warum sind fast nur Männer betroffen?4 — Gentest und genetische Beratung.Diagnostisch, prädiktiv, Suchtest. Gendiagnostikgesetz, Recht auf Nichtwissen, Neugeborenenscreening, Pränataltest. Vierfeldertafel und Vorhersagewert.Leitfrage: Was sagt ein positiver Befund wirklich?5 — Gentherapie: das Prinzip.Somatisch und Keimbahn, in vivo und ex vivo, Vektoren, CRISPR-Cas9, drei Wirkstrategien. Zugelassene Therapien, Kosten, Marktrücknahmen, § 5 Embryonenschutzgesetz.Leitfrage: Technik, Geld oder Recht — welche Grenze wirkt?Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich istSchätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.Fünf Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit gearbeitet. Dann kommt der Test.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.Durchgehend Partnerarbeit.Der Materialteil ist für zwei gebaut: Jedes Paar bearbeitet zwei Fälle nebeneinander und trägt sie in dasselbe Raster ein.Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte: Richtig-Falsch mit Korrektur, Lückentext, Ankreuz- und Zuordnungsaufgaben, dazu eine Anwendungs- und eine Beurteilungsaufgabe.Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.Die Zeiten.10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.Was das Bundle zusammenhältEin Raster, viermal angewendet.Merkmal — dominant oder rezessiv — autosomal oder gonosomal — Gegenprobe — Wahrscheinlichkeit — Grenze.Wer alle fünf Einheiten unterrichtet, hat es viermal angewendet; die Klasse kann es danach auf einen Stammbaum übertragen, der im Material nicht vorkommt.Die Dreiteilung in jeder Einheit.Gesichert, uneinheitlich, nicht belegt. Jede Einheit sagt auf der Quellenseite außerdem, was bewusst weggelassen wurde und warum.Dieselbe Methode, fünfmal.Die Lernenden müssen sich nicht bei jeder Stunde neu orientieren. Das ist der Punkt: Die Methode bleibt gleich, damit die Aufmerksamkeit beim Inhalt bleibt.Was in jeder Einheit stecktDeckblatt mit KurzübersichtVerlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben und SozialformenFachlicher Hintergrund auf zwei Seiten, mit Quelle, Erhebungsjahr und SchaubildM1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehenM2 Grundlagentext mit Grafik, Aufgabe, Merksatz und StolperstelleM3 mit zwei Fällen für die PartnerarbeitAnalyseraster in sechs Schritten zum AusfüllenSicherungsseite für das PlenumTest über zwei Seiten, zwanzig PunkteErwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur SelbstkorrekturProzenttabelle und SelbsteinschätzungslisteQuellenseite mit Stand der AngabenDazu eine einseitige Paketübersicht, die jedem Einzelmaterial beiliegt.Für wenBiologie in der Qualifikationsphase, grundlegendes Anforderungsniveau — einsetzbar im Grundkurs und im Leistungskurs.Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Quellenlage brauchen.Der Lehrplanbezug betrifft Hessen; fachlich ist alles bundesweit einsetzbar.Format10 PDF-Dateien: fünf Einheiten, jeweils farbig und schwarzweiß, je 14 Seiten, A4Paketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweißalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftwaredie Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die LehrkraftHinweisStand der Angaben: September 2026.Häufigkeiten, Zulassungen und Rechtslage werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Angabe die Institution und das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.Zulassungen, Häufigkeiten und die Zahl der Screening-Zielerkrankungen ändern sich; jede Einheit nennt auf der Quellenseite, welche Angaben fortgeschrieben werden.Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine medizinische oder genetische Beratung.

Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)

Biologie
22,99 €29,95 €
Spare 6,96 €

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Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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