Vorschau - Stundenentwürfe - Gonosomale Erbgänge – Humangenetik Q-Phase - Deckblatt
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Stundenentwürfe - Gonosomale Erbgänge – Humangenetik Q-Phase - Die Rabenkiste - Deckblatt
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Beschreibung

14-seitiges Material für eine Doppelstunde in der Qualifikationsphase: X-chromosomal-rezessive Vererbung an zwei Beispielen — Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche. Warum fast nur Männer betroffen sind, was eine Konduktorin ist und unter welcher Bedingung auch Frauen erkranken. Mit Kreuzungsschema für X und Y, durchgehender Partnerarbeit an zwei Familien und einem Selbsttest über zwanzig Punkte mit Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. PDF farbig und schwarzweiß.

Neu (Oktober 2026): mit Szenenbildern, die beim Lernen helfen – auf Deckblatt, Einstieg und Share-Seite (KI-generiert mit ChatGPT).

Beschreibung

Männer haben nur ein X. Alles Weitere folgt daraus.
Diese Einheit leitet die gesamte X-chromosomale Vererbung aus diesem einen Satz ab — statt vier Regeln auswendig lernen zu lassen.

Ein Erbgang, zwei sehr verschiedene Folgen

Hämophilie A.
Das GenF8auf dem X-Chromosom, etwa 1 von 5.000 männlichen Neugeborenen, verlängerte Blutungen, Gelenk- und Muskelblutungen.
Etwa ein Drittel der Fälle geht auf eine Neumutation zurück — ein Stammbaum ohne weitere Betroffene schließt den Erbgang also nicht aus.

Rot-Grün-Sehschwäche.
Dieselbe Vererbung, aber etwa 8 bis 9 Prozent der Männer und unter 1 Prozent der Frauen sind betroffen — und keine Erkrankung im medizinischen Sinn.
Weil das Merkmal so häufig ist, kommen betroffene Frauen im Stammbaum tatsächlich vor. Bei der Hämophilie praktisch nie.

Der Vergleich trennt sauber, was im Unterricht oft zusammenfällt: den Vererbungsmodus und die Schwere einer Erkrankung.

Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich ist

Schätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.
Fünf Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit gearbeitet. Dann kommt der Test.
Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.

Durchgehend Partnerarbeit.
Der Materialteil ist für zwei gebaut: Jedes Paar bearbeitet zwei Fälle nebeneinander und trägt sie in dasselbe Raster ein.
Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.

Test holen — und selbst auswerten.
Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte: Richtig-Falsch mit Korrektur, Lückentext, Ankreuz- und Zuordnungsaufgaben, dazu eine Anwendungs- und eine Beurteilungsaufgabe.
Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.
Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.

Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.
Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.

Die Zeiten.
10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.
Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.

Die Bausteine

M1 · Erst schätzen, dann nachsehen.
Fünf Zahlen, darunter der Anteil betroffener Männer und der Anteil betroffener Frauen. Der Unterschied zwischen diesen beiden Zahlen ist genau das, was die Einheit erklärt.

M2 · Ein X macht den Unterschied.
Hemizygotie, Konduktorin, beide Krankheitsbilder und die entscheidende Regel: Ein X-chromosomales Merkmal wird nie direkt vom Vater auf den Sohn vererbt.
Dazu zwei fertig ausgefüllte Kreuzungsschemata mit X und Y als Grafik.

M3 · Zwei Familien, ein Erbgang.
Familie A führt auf die klassische Konduktorinnen-Konstellation, Familie B enthält eine betroffene Tochter — und die Frage, woher ihr zweites verändertes Allel stammt.
Beide Stammbäume sind selbst gezeichnet, beide sind widerspruchsfrei durchrechenbar.

Was dieses Material anders macht

Die obligate Konduktorin steht drin.
Ist der Vater betroffen, trägt jede Tochter das Allel mindestens einmal. Das ist die einzige Aussage der ganzen Reihe, die man ohne Test mit Sicherheit treffen kann — und der Test fragt sie ab.

Die Neumutation wird nicht verschwiegen.
Etwa ein Drittel der Hämophilie-Fälle entsteht neu. Der Erwartungshorizont nennt das ausdrücklich als Grund, warum eine Stammbaumanalyse auch hier keine hundertprozentige Sicherheit gibt.

Der Test arbeitet mit eigenem Material.
Ein dritter Stammbaum, den die Klasse noch nicht gesehen hat, dazu ein leeres Kreuzungsschema mit einer Elternkombination, die in M2 nicht vorkommt.
Erlaubt sind M2, M3 und das ausgefüllte Fallraster.

Was drin ist

  • Deckblatt mit Kurzübersicht

  • Verlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben, Sozialformen und Materialverweisen

  • Hintergrundseite: beide Merkmale im direkten Vergleich, mit Gen, Häufigkeit, Folgen, Behandlung und Quelle, dazu die Dreiteilung gesichert / uneinheitlich / nicht belegt

  • Begriffsseite zu hemizygot, Konduktorin, obligater Konduktorin und Neumutation, mit Schaubild „Vier Regeln für X-chromosomal-rezessive Merkmale“

  • M1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehen

  • M2 Grundlagentext für die Think-Phase, mit Grafik, Aufgabe, Merksatz und Stolperstelle

  • M3 mit zwei gezeichneten Stammbäumen und Symbollegende für die Partnerarbeit

  • Fallraster in sechs Schritten zum Ausfüllen, für zwei Familien nebeneinander

  • Sicherungsseite für das Plenum mit drei Aufgaben

  • Test über zwei Seiten, zwanzig Punkte

  • Erwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur Selbstkorrektur

  • Prozenttabelle und Selbsteinschätzungsliste

  • Quellenseite mit Institution, Erhebungsjahr und Stand der Angaben

Für wen

Biologie in der Qualifikationsphase, grundlegendes Anforderungsniveau — einsetzbar im Grundkurs und im Leistungskurs.
Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Quellenlage brauchen.
Der Lehrplanbezug betrifft Hessen; fachlich ist alles bundesweit einsetzbar.

Die ganze Reihe

Diese Einheit gehört zur Reihe „Humangenetik“ — fünf Doppelstunden für die Qualifikationsphase:

  • 1 — Wie man einen Stammbaum liest

  • 2 — Autosomale Erbgänge: Mukoviszidose und Chorea Huntington

  • 3 — Gonosomale Erbgänge: Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche

  • 4 — Gentest und genetische Beratung

  • 5 — Gentherapie: das Prinzip

Einheit 1 liefert das Analyseraster, die Einheiten 2 und 3 wenden es an. Die Einheiten 4 und 5 sind danach frei kombinierbar und auch einzeln einsetzbar.
Als Bundle gibt es alle fünf Einheiten günstiger. Die Paketübersicht liegt jedem Einzelmaterial bei.

Format

  • PDF in Farbe, 14 Seiten, A4

  • PDF in Schwarzweiß, 14 Seiten, A4, für den Kopierer

  • Paketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweiß

  • alle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware

  • die Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die Lehrkraft

Hinweis

Stand der Angaben: September 2026.
Häufigkeiten, Zulassungen und Rechtslage werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Angabe die Institution und das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.
Zur Rot-Grün-Sehschwäche nennen die Quellen Spannen statt fester Werte; das Heft übernimmt die Spannen.
Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine medizinische oder genetische Beratung.

Gonosomale Erbgänge – Humangenetik Q-Phase

5,99 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
  • Umfang:
    30 Seiten
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe, Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter
  • Format:
    PDF

In folgendem Paket enthalten

5 Materialien

Humangenetik Biologie Q-Phase – Bundle, 5 Doppelstunden

Fünf fertige Doppelstunden Biologie für die Qualifikationsphase, 70 Seiten: Stammbäume lesen, autosomale Erbgänge (Mukoviszidose, Chorea Huntington), gonosomale Erbgänge (Hämophilie A, Rot-Grün-Sehschwäche), Gentest und genetische Beratung, Gentherapie. Jede Einheit mit Verlaufsplan, Schätzeinstieg, Partnerarbeit an zwei Fällen, Analyseraster, Selbsttest über zwanzig Punkte und Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. Alle Einheiten farbig und schwarzweiß.Neu (Oktober 2026): Alle fünf Einheiten mit 18 Szenenbildern, die beim Lernen helfen (KI-generiert mit ChatGPT).BeschreibungFünf Doppelstunden, ein Werkzeug.Die Klasse lernt in Einheit 1, wie man einen Stammbaum begründet auswertet — und wendet dasselbe Raster danach viermal an.Die fünf Einheiten1 — Wie man einen Stammbaum liest.Symbole und Konventionen, dominant und rezessiv, autosomal und gonosomal, Gegenprobe mit Genotypen. Das Analyseraster in sechs Schritten.Leitfrage: Welcher Erbgang — und welcher lässt sich ausschließen?2 — Autosomale Erbgänge.Mukoviszidose (CFTR, Chromosom 7) und Chorea Huntington (HTT, Chromosom 4). Kreuzungsschema, 25 gegen 50 Prozent, Penetranz, Neumutation.Leitfrage: Was folgt aus einer Risikozahl — und was folgt ausdrücklich nicht?3 — Gonosomale Erbgänge.Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche. Hemizygotie, Konduktorin, obligate Konduktorin, Kreuzungsschema mit X und Y.Leitfrage: Warum sind fast nur Männer betroffen?4 — Gentest und genetische Beratung.Diagnostisch, prädiktiv, Suchtest. Gendiagnostikgesetz, Recht auf Nichtwissen, Neugeborenenscreening, Pränataltest. Vierfeldertafel und Vorhersagewert.Leitfrage: Was sagt ein positiver Befund wirklich?5 — Gentherapie: das Prinzip.Somatisch und Keimbahn, in vivo und ex vivo, Vektoren, CRISPR-Cas9, drei Wirkstrategien. Zugelassene Therapien, Kosten, Marktrücknahmen, § 5 Embryonenschutzgesetz.Leitfrage: Technik, Geld oder Recht — welche Grenze wirkt?Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich istSchätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.Fünf Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit gearbeitet. Dann kommt der Test.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.Durchgehend Partnerarbeit.Der Materialteil ist für zwei gebaut: Jedes Paar bearbeitet zwei Fälle nebeneinander und trägt sie in dasselbe Raster ein.Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte: Richtig-Falsch mit Korrektur, Lückentext, Ankreuz- und Zuordnungsaufgaben, dazu eine Anwendungs- und eine Beurteilungsaufgabe.Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.Die Zeiten.10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.Was das Bundle zusammenhältEin Raster, viermal angewendet.Merkmal — dominant oder rezessiv — autosomal oder gonosomal — Gegenprobe — Wahrscheinlichkeit — Grenze.Wer alle fünf Einheiten unterrichtet, hat es viermal angewendet; die Klasse kann es danach auf einen Stammbaum übertragen, der im Material nicht vorkommt.Die Dreiteilung in jeder Einheit.Gesichert, uneinheitlich, nicht belegt. Jede Einheit sagt auf der Quellenseite außerdem, was bewusst weggelassen wurde und warum.Dieselbe Methode, fünfmal.Die Lernenden müssen sich nicht bei jeder Stunde neu orientieren. Das ist der Punkt: Die Methode bleibt gleich, damit die Aufmerksamkeit beim Inhalt bleibt.Was in jeder Einheit stecktDeckblatt mit KurzübersichtVerlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben und SozialformenFachlicher Hintergrund auf zwei Seiten, mit Quelle, Erhebungsjahr und SchaubildM1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehenM2 Grundlagentext mit Grafik, Aufgabe, Merksatz und StolperstelleM3 mit zwei Fällen für die PartnerarbeitAnalyseraster in sechs Schritten zum AusfüllenSicherungsseite für das PlenumTest über zwei Seiten, zwanzig PunkteErwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur SelbstkorrekturProzenttabelle und SelbsteinschätzungslisteQuellenseite mit Stand der AngabenDazu eine einseitige Paketübersicht, die jedem Einzelmaterial beiliegt.Für wenBiologie in der Qualifikationsphase, grundlegendes Anforderungsniveau — einsetzbar im Grundkurs und im Leistungskurs.Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Quellenlage brauchen.Der Lehrplanbezug betrifft Hessen; fachlich ist alles bundesweit einsetzbar.Format10 PDF-Dateien: fünf Einheiten, jeweils farbig und schwarzweiß, je 14 Seiten, A4Paketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweißalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftwaredie Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die LehrkraftHinweisStand der Angaben: September 2026.Häufigkeiten, Zulassungen und Rechtslage werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Angabe die Institution und das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.Zulassungen, Häufigkeiten und die Zahl der Screening-Zielerkrankungen ändern sich; jede Einheit nennt auf der Quellenseite, welche Angaben fortgeschrieben werden.Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine medizinische oder genetische Beratung.

Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)

Biologie
22,99 €29,95 €
Spare 6,96 €

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Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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