Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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14-seitiges Material für eine Doppelstunde in der Qualifikationsphase: Symbole und Konventionen des Familienstammbaums, dominant und rezessiv, autosomal und gonosomal — und das Analyseraster in sechs Schritten, mit dem sich jeder Stammbaum begründet auswerten lässt. Durchgehend Partnerarbeit mit zwei selbst gezeichneten Fällen, Schätzeinstieg und einem Selbsttest über zwanzig Punkte mit Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. PDF farbig und schwarzweiß.
Neu (Oktober 2026): mit Szenenbildern, die beim Lernen helfen – auf Deckblatt, Einstieg und Share-Seite (KI-generiert mit ChatGPT).
Beschreibung
Ein Stammbaum ist keine Diagnose. Er ist eine Indizienkette.
Diese Einheit macht daraus kein Ratespiel, sondern eine Analyse in sechs Schritten.
Stammbaumaufgaben scheitern im Unterricht fast immer an derselben Stelle: Die Lernenden raten den Erbgang, statt ihn zu begründen — und verwechseln dabei die Frage „dominant oder rezessiv“ mit der Frage „autosomal oder gonosomal“.
Hier werden beide Fragen getrennt gestellt, in dieser Reihenfolge, und zu jeder Antwort gehört eine Person mit Nummer.
Sechs Schritte an jeden Stammbaum.
Merkmal — dominant oder rezessiv — autosomal oder gonosomal — Gegenprobe mit Genotypen — Wahrscheinlichkeit — Grenze.
Jeder Schritt hat eine Regel: Die Entscheidung braucht eine Beobachtung mit Personennummer. Die Gegenprobe muss widerspruchsfrei für jede Person im Stammbaum aufgehen. Und Schritt 6 verlangt, dass die Lernenden aufschreiben, was offen bleibt.
Zwei Sätze, die fast jeden Schulstammbaum entscheiden.
Ein betroffenes Kind nicht betroffener Eltern beweist einen rezessiven Erbgang.
Eine betroffene Frau mit nicht betroffenem Vater schließt X-chromosomal-rezessiv aus.
Beide Sätze stehen im Schülermaterial, mit Begründung — nicht nur als Merkregel.
Schätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.
Fünf Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit gearbeitet. Dann kommt der Test.
Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.
Durchgehend Partnerarbeit.
Der Materialteil ist für zwei gebaut: Jedes Paar bearbeitet zwei Fälle nebeneinander und trägt sie in dasselbe Raster ein.
Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.
Test holen — und selbst auswerten.
Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte: Richtig-Falsch mit Korrektur, Lückentext, Ankreuz- und Zuordnungsaufgaben, dazu eine Anwendungs- und eine Beurteilungsaufgabe.
Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.
Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.
Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.
Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.
Die Zeiten.
10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.
Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.
M1 · Erst schätzen, dann nachsehen.
Fünf Zahlen: Menschen mit seltenen Erkrankungen in Deutschland, Zahl der bekannten Krankheitsbilder, Anteil genetisch bedingter, Anlageträgerhäufigkeit, Rot-Grün-Sehschwäche bei Männern.
Nicht die Zahl ist der Lerninhalt, sondern der Abstand zur eigenen Schätzung. Die Seite wird nicht eingesammelt.
M2 · Die Sprache des Stammbaums.
Symbole, Linien, Generationen — dazu eine kompakte Auffrischung zu Allel, Genotyp, Phänotyp, homozygot, heterozygot und Meiose, damit niemand aussteigt.
Und die sechs Schritte im Volltext, mit den Regeln, die sie entscheidbar machen.
M3 · Zwei Familien, zwei Erbgänge.
Fall A führt eindeutig auf autosomal-rezessiv, Fall B auf autosomal-dominant.
Beide Stammbäume sind selbst gezeichnet, beide sind widerspruchsfrei durchrechenbar, und zu beiden gehört eine Symbollegende auf derselben Seite.
Eine Hintergrundseite, die auch sagt, was nicht belegt ist.
Gesichert: Erbgang und Genort der vier Erkrankungen, die in der Reihe vorkommen.
Uneinheitlich: die Häufigkeitsangaben — für Mukoviszidose reicht die Spanne in den Quellen von 1 : 3.300 bis 1 : 4.800.
Nicht belegt: wie viele Menschen in Deutschland Anlageträger sind. Dafür gibt es keine amtliche Erhebung, und das steht so im Heft.
Der Test prüft die Methode, nicht das Auswendiglernen.
Er verwendet einen dritten Stammbaum, den die Klasse noch nicht gesehen hat — mit zwei getrennten Familienzweigen, sodass sich der Erbgang wirklich begründen lässt und nicht nur raten.
Erlaubt sind M2, M3 und das ausgefüllte Raster. Genau dafür ist das Raster da.
Deckblatt mit Kurzübersicht
Verlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben, Sozialformen und Materialverweisen
Hintergrundseite: vier Erkrankungen mit Häufigkeit, Erbgang und Quelle, dazu die Dreiteilung gesichert / uneinheitlich / nicht belegt
Begriffsseite mit Schaubild „Die vier Erbgänge“ und ihren Erkennungszeichen
M1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehen
M2 Grundlagentext für die Think-Phase, mit Grafik, Aufgabe, Merksatz und Stolperstelle
M3 mit zwei gezeichneten Stammbäumen und Symbollegende für die Partnerarbeit
Analyseraster in sechs Schritten zum Ausfüllen, für zwei Fälle nebeneinander
Sicherungsseite für das Plenum mit drei Aufgaben
Test über zwei Seiten, zwanzig Punkte
Erwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur Selbstkorrektur
Prozenttabelle und Selbsteinschätzungsliste
Quellenseite mit Institution, Erhebungsjahr und Stand der Angaben
Biologie in der Qualifikationsphase, grundlegendes Anforderungsniveau — einsetzbar im Grundkurs und im Leistungskurs.
Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Quellenlage brauchen.
Der Lehrplanbezug betrifft Hessen; fachlich ist alles bundesweit einsetzbar.
Diese Einheit gehört zur Reihe „Humangenetik“ — fünf Doppelstunden für die Qualifikationsphase:
1 — Wie man einen Stammbaum liest
2 — Autosomale Erbgänge: Mukoviszidose und Chorea Huntington
3 — Gonosomale Erbgänge: Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche
4 — Gentest und genetische Beratung
5 — Gentherapie: das Prinzip
Einheit 1 liefert das Analyseraster, die Einheiten 2 und 3 wenden es an. Die Einheiten 4 und 5 sind danach frei kombinierbar und auch einzeln einsetzbar.
Als Bundle gibt es alle fünf Einheiten günstiger. Die Paketübersicht liegt jedem Einzelmaterial bei.
PDF in Farbe, 14 Seiten, A4
PDF in Schwarzweiß, 14 Seiten, A4, für den Kopierer
Paketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweiß
alle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftware
die Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die Lehrkraft
Stand der Angaben: September 2026.
Häufigkeiten, Zulassungen und Rechtslage werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Angabe die Institution und das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.
Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine medizinische oder genetische Beratung.
Fünf fertige Doppelstunden Biologie für die Qualifikationsphase, 70 Seiten: Stammbäume lesen, autosomale Erbgänge (Mukoviszidose, Chorea Huntington), gonosomale Erbgänge (Hämophilie A, Rot-Grün-Sehschwäche), Gentest und genetische Beratung, Gentherapie. Jede Einheit mit Verlaufsplan, Schätzeinstieg, Partnerarbeit an zwei Fällen, Analyseraster, Selbsttest über zwanzig Punkte und Erwartungshorizont zum Selbstauswerten. Alle Einheiten farbig und schwarzweiß.Neu (Oktober 2026): Alle fünf Einheiten mit 18 Szenenbildern, die beim Lernen helfen (KI-generiert mit ChatGPT).BeschreibungFünf Doppelstunden, ein Werkzeug.Die Klasse lernt in Einheit 1, wie man einen Stammbaum begründet auswertet — und wendet dasselbe Raster danach viermal an.Die fünf Einheiten1 — Wie man einen Stammbaum liest.Symbole und Konventionen, dominant und rezessiv, autosomal und gonosomal, Gegenprobe mit Genotypen. Das Analyseraster in sechs Schritten.Leitfrage: Welcher Erbgang — und welcher lässt sich ausschließen?2 — Autosomale Erbgänge.Mukoviszidose (CFTR, Chromosom 7) und Chorea Huntington (HTT, Chromosom 4). Kreuzungsschema, 25 gegen 50 Prozent, Penetranz, Neumutation.Leitfrage: Was folgt aus einer Risikozahl — und was folgt ausdrücklich nicht?3 — Gonosomale Erbgänge.Hämophilie A und Rot-Grün-Sehschwäche. Hemizygotie, Konduktorin, obligate Konduktorin, Kreuzungsschema mit X und Y.Leitfrage: Warum sind fast nur Männer betroffen?4 — Gentest und genetische Beratung.Diagnostisch, prädiktiv, Suchtest. Gendiagnostikgesetz, Recht auf Nichtwissen, Neugeborenenscreening, Pränataltest. Vierfeldertafel und Vorhersagewert.Leitfrage: Was sagt ein positiver Befund wirklich?5 — Gentherapie: das Prinzip.Somatisch und Keimbahn, in vivo und ex vivo, Vektoren, CRISPR-Cas9, drei Wirkstrategien. Zugelassene Therapien, Kosten, Marktrücknahmen, § 5 Embryonenschutzgesetz.Leitfrage: Technik, Geld oder Recht — welche Grenze wirkt?Der Ablauf, der in allen fünf Einheiten gleich istSchätzen — Lesen — Austauschen — Prüfen.Fünf Zahlen an die Tafel, alle schätzen zuerst. Dann liest jede und jeder allein. Dann wird zu zweit gearbeitet. Dann kommt der Test.Kein Methodenwechsel, der Aufmerksamkeit kostet.Durchgehend Partnerarbeit.Der Materialteil ist für zwei gebaut: Jedes Paar bearbeitet zwei Fälle nebeneinander und trägt sie in dasselbe Raster ein.Es gibt keine Phase, in der jemand allein danebensitzt und wartet.Test holen — und selbst auswerten.Am Lehrerpult liegt ein Test über zwanzig Punkte: Richtig-Falsch mit Korrektur, Lückentext, Ankreuz- und Zuordnungsaufgaben, dazu eine Anwendungs- und eine Beurteilungsaufgabe.Erst nach dem Test wird der Erwartungshorizont geholt. Er enthält eine Tabelle, die Punkte in Prozent umrechnet.Die Lernenden tragen ihre Prozentzahl ein und lesen dort, was sie bedeutet — und welche Seite sie noch einmal durcharbeiten sollten.Der Test wird nicht eingesammelt und nicht benotet.Das steht auf jedem Blatt — und nur deshalb funktioniert er als ehrliche Rückmeldung.Die Zeiten.10 Minuten Einstieg, 10 Minuten Think, 25 Minuten Pair, 15 Minuten Share, 20 Minuten Test, 10 Minuten Auswertung.Auf Seite 2 steht außerdem, was zu streichen ist, wenn die Zeit knapp wird.Was das Bundle zusammenhältEin Raster, viermal angewendet.Merkmal — dominant oder rezessiv — autosomal oder gonosomal — Gegenprobe — Wahrscheinlichkeit — Grenze.Wer alle fünf Einheiten unterrichtet, hat es viermal angewendet; die Klasse kann es danach auf einen Stammbaum übertragen, der im Material nicht vorkommt.Die Dreiteilung in jeder Einheit.Gesichert, uneinheitlich, nicht belegt. Jede Einheit sagt auf der Quellenseite außerdem, was bewusst weggelassen wurde und warum.Dieselbe Methode, fünfmal.Die Lernenden müssen sich nicht bei jeder Stunde neu orientieren. Das ist der Punkt: Die Methode bleibt gleich, damit die Aufmerksamkeit beim Inhalt bleibt.Was in jeder Einheit stecktDeckblatt mit KurzübersichtVerlaufsplan über 90 Minuten mit Minutenangaben und SozialformenFachlicher Hintergrund auf zwei Seiten, mit Quelle, Erhebungsjahr und SchaubildM1 Einstiegsblatt: erst schätzen, dann nachsehenM2 Grundlagentext mit Grafik, Aufgabe, Merksatz und StolperstelleM3 mit zwei Fällen für die PartnerarbeitAnalyseraster in sechs Schritten zum AusfüllenSicherungsseite für das PlenumTest über zwei Seiten, zwanzig PunkteErwartungshorizont mit Punkteschlüssel und Hinweisen zur SelbstkorrekturProzenttabelle und SelbsteinschätzungslisteQuellenseite mit Stand der AngabenDazu eine einseitige Paketübersicht, die jedem Einzelmaterial beiliegt.Für wenBiologie in der Qualifikationsphase, grundlegendes Anforderungsniveau — einsetzbar im Grundkurs und im Leistungskurs.Auch für Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, die eine Doppelstunde mit klarer Sozialform-Struktur und dokumentierter Quellenlage brauchen.Der Lehrplanbezug betrifft Hessen; fachlich ist alles bundesweit einsetzbar.Format10 PDF-Dateien: fünf Einheiten, jeweils farbig und schwarzweiß, je 14 Seiten, A4Paketübersicht, 1 Seite, farbig und schwarzweißalle Schriften eingebettet, direkt druckbar ohne Zusatzsoftwaredie Schülerseiten 5 bis 11 lassen sich einzeln kopieren; die Seiten 1 bis 4 sind für die LehrkraftHinweisStand der Angaben: September 2026.Häufigkeiten, Zulassungen und Rechtslage werden fortgeschrieben — die Quellenseite nennt zu jeder Angabe die Institution und das Erhebungsjahr, sodass sich der Stand jederzeit nachprüfen lässt.Zulassungen, Häufigkeiten und die Zahl der Screening-Zielerkrankungen ändern sich; jede Einheit nennt auf der Quellenseite, welche Angaben fortgeschrieben werden.Das Material ist eine Arbeitshilfe für den Unterricht und ersetzt keine medizinische oder genetische Beratung.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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