Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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Das Blatt endet nicht beim Mechanismus, sondern beim Alltag: Wer für den Substituenten X nacheinander Phenyl, Chlor und Methyl einsetzt, hat Polystyrol, PVC und Polypropylen vor sich. Aus einem abstrakten Reaktionsschema werden drei Kunststoffe, die jede Lerngruppe kennt.
Davor steht die eigentliche Arbeit: Elektronenpfeile eintragen, neue Bindungen markieren, die Wiederholungseinheit einklammern, eine Abbruchreaktion entwickeln und den Verlauf mit Fachbegriffen beschreiben.
Schülerblatt (2 Seiten).Reaktionsschema von Start und Kettenfortpflanzung zum Bearbeiten, ein Zeichenfeld für die Abbruchreaktion, zehn Schreibzeilen für die Beschreibung nach Start, Kettenfortpflanzung und Abbruch sowie die Zuordnung der drei Substituenten zu ihren Polymeren.
Lösungsblatt für die Lehrkraft (2 Seiten).Beide Reaktionsschemata mit fertig eingezeichneten Elektronenpfeilen und markierten Bindungen, die ausformulierte Beschreibung in drei Schritten, die drei Polymere mit Namen und Abkürzung und ein Feld für eigene Notizen.
Die Merkregel, an der es hängt.Wo das ungepaarte Elektron sitzt — und die Gegenfrage für das Plenum, wenn es in den Zeichnungen wandert.
Der Substituent bleibt bis zur letzten Aufgabe ein abstraktes X. Das hält den Mechanismus frei von Sonderfällen und macht die Schlussaufgabe zum Aha-Moment: dasselbe Schema, drei verschiedene Alltagskunststoffe.
PDF im A4-Hochformat mit ausreichend Schreib- und Zeichenraum. Farbige und schwarzweiße Fassung liegen bei; in der Druckfassung sind die Elektronenpfeile eigens nachgedunkelt, damit sie auf dem Kopierer sichtbar bleiben.
Polymerisationsarten im Vergleich, Radikalreaktionen, Kunststoffe im Alltag, Reaktionsmechanismen der Oberstufe. Bewusst parallel zur anionischen Polymerisation aufgebaut, sodass sich beide Kettenenden direkt gegenüberstellen lassen.
Dieses Material gehört zur Reihe „Kunststoffe“. Ebenfalls erhältlich: Herstellen eines Polyesters, Wie funktioniert ein Sekundenkleber?, Die anionische Polymerisation, Herstellung von Nylon. Alle fünf gibt es zusammen als Bundle.
Eine vollständige Unterrichtsreihe zu den Kunststoffen: drei Versuche, die sich lohnen, und zwei Mechanismusblätter, die dieselbe Denkbewegung an der anionischen und der radikalischen Polymerisation üben. Alle vier Materialien sind im selben Layout gesetzt, sodass die Klasse sich nicht jedes Mal neu orientieren muss.Zu jedem Teil gehört ein Lösungsblatt für die Lehrkraft — mit Erwartungshorizont, fertigen Reaktionsschemata und jeweils einem Hinweis auf den Fehler, der in dieser Aufgabe tatsächlich passiert.DIE FÜNF TEILEHerstellen eines Polyesters (4 Seiten).Versuchsprotokoll mit Citronensäure und Glycerin, Reaktionsgleichung in Strukturformeln, Abgrenzung Thermoplast / Duroplast.Wie funktioniert ein Sekundenkleber? (4 Seiten).Zwei Versuche mit überraschendem Ergebnis, Auswertung bis zum Hydroxid-Ion, dazu der vollständige Mechanismus im Querformat.Die anionische Polymerisation (4 Seiten).Mechanismus zum Beschriften, Abbruchreaktion, Vertiefungsaufgabe zu Butyllithium.Die radikalische Polymerisation (4 Seiten).Mechanismus zum Beschriften, Abbruchreaktion, Zuordnung von Polystyrol, PVC und Polypropylen.Herstellung von Nylon (4 Seiten).Grenzflächenpolykondensation zu Nylon-6,6, Reaktionsgleichung, Vergleichstabelle Polyester / Polyamid.WAS DAS BUNDLE ZUSAMMENHÄLTDie beiden Mechanismusblätter sind absichtlich gleich aufgebaut. Dieselben Operatoren, dieselbe Reihenfolge, dieselbe Art der Darstellung — der einzige Unterschied ist das Kettenende: hier ein ungepaartes Elektron, dort ein freies Elektronenpaar mit negativer Ladung. Genau diese Gegenüberstellung ist der Ertrag der Reihe und funktioniert nur, wenn beide Blätter zusammen eingesetzt werden.Die drei Versuche liefern die Anschauung dazu: Der Polyester zeigt die Polykondensation mit Wasserabspaltung, der Sekundenkleber die Polymerisation ohne Nebenprodukt, das Nylon die Polykondensation mit Chlorwasserstoff. Polyester und Nylon stehen dabei bewusst nebeneinander — mehr als zwei funktionelle Gruppen ergeben ein Netzwerk, genau zwei ergeben eine Faser.FORMAT20 Seiten als PDF in A4, ein Blatt im Querformat. Jedes Material liegt farbig und schwarzweiß bei. Die Schwarzweiß-Fassung ist eigens für den Schulkopierer gesetzt: helle Kopfflächen, dunkle Titel, nachgedunkelte Reaktionspfeile, echte Graustufen statt gerasterter Farbseiten.PASST ZUDer Kunststoff-Reihe in der Einführungs- und Qualifikationsphase, Chemie am Gymnasium und an der Gesamtschule. Der Polyesterversuch ist auch in Klasse 10 einsetzbar, sobald die Estergruppe bekannt ist.Hinweis zur Sicherheit.Für beide Versuche gelten die Regeln des Unterrichtens in Naturwissenschaften (RiSU). Die Gefährdungsbeurteilung und die Entscheidung über Schüler- oder Lehrerversuch liegen bei der durchführenden Lehrkraft.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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