Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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Sekundenkleber klebt trockenes Filterpapier nicht. Nasses dagegen sofort. Dieses überraschende Ergebnis steht am Anfang und trägt die ganze Stunde: Die Klasse muss erklären, warum ausgerechnet Feuchtigkeit die Aushärtung auslöst — und landet dabei beim Hydroxid-Ion als Startteilchen.
Zwei kurze Versuche, die sich gegenseitig bestätigen, und ein Auswertungsweg, der ohne Vorgabe der Lösung auskommt. Der vollständige Mechanismus liegt als eigenes Blatt im Querformat bei und lässt sich als Folie oder Tafelbild einsetzen.
Schülerblatt (2 Seiten).Versuch 1 mit trockenem und feuchtem Filterpapier, Versuch 2 mit verdünnter Natronlauge und Wasser, jeweils mit Platz für die Beobachtung. Danach die Auswertung: Welches Edukt startet die Reaktion? Welche Art der Polymerisation liegt vor? Dazu die Strukturformel des 2-Cyanoacrylsäureesters und eine Rechercheaufgabe zur Verwendung von Cyanacrylat-Klebstoffen.
Lösungsblatt (1 Seite).Erwartungshorizont zu beiden Beobachtungen und zur Auswertung.
Mechanismusblatt im Querformat (1 Seite).Die anionische Polymerisation des 2-Cyanoacrylsäureesters vollständig durchgezeichnet, dazu Start, Kettenfortpflanzung und Kettenabbruch in je einem kurzen Kasten erklärt.
Sicherheitshinweis für den Klassenraum.Was zu tun ist, wenn Finger verkleben — und was ausdrücklich nicht.
Eine Tube Sekundenkleber, Filterpapier, verdünnte Natronlauge, Wasser, zwei Zahnstocher. Beide Versuche zusammen dauern keine zehn Minuten, die Auswertung füllt den Rest der Stunde.
PDF in A4, das Mechanismusblatt im Querformat. Farbige und schwarzweiße Fassung liegen bei; die Schwarzweiß-Version ist eigens für den Kopierer gesetzt, nicht nachträglich entfärbt.
Anionische Polymerisation, Kunststoffe im Alltag, nucleophiler Angriff, Reaktionsmechanismen in der Oberstufe. Der Versuch eignet sich als Problemeinstieg in die Polymerisationsarten, weil das Ergebnis der Erwartung widerspricht.
Hinweis zur Sicherheit.Für beide Versuche gelten die Regeln des Unterrichtens in Naturwissenschaften (RiSU). Die Gefährdungsbeurteilung und die Entscheidung über Schüler- oder Lehrerversuch liegen bei der durchführenden Lehrkraft.
Dieses Material gehört zur Reihe „Kunststoffe“. Ebenfalls erhältlich: Herstellen eines Polyesters, Die anionische Polymerisation, Die radikalische Polymerisation, Herstellung von Nylon. Alle fünf gibt es zusammen als Bundle.
Eine vollständige Unterrichtsreihe zu den Kunststoffen: drei Versuche, die sich lohnen, und zwei Mechanismusblätter, die dieselbe Denkbewegung an der anionischen und der radikalischen Polymerisation üben. Alle vier Materialien sind im selben Layout gesetzt, sodass die Klasse sich nicht jedes Mal neu orientieren muss.Zu jedem Teil gehört ein Lösungsblatt für die Lehrkraft — mit Erwartungshorizont, fertigen Reaktionsschemata und jeweils einem Hinweis auf den Fehler, der in dieser Aufgabe tatsächlich passiert.DIE FÜNF TEILEHerstellen eines Polyesters (4 Seiten).Versuchsprotokoll mit Citronensäure und Glycerin, Reaktionsgleichung in Strukturformeln, Abgrenzung Thermoplast / Duroplast.Wie funktioniert ein Sekundenkleber? (4 Seiten).Zwei Versuche mit überraschendem Ergebnis, Auswertung bis zum Hydroxid-Ion, dazu der vollständige Mechanismus im Querformat.Die anionische Polymerisation (4 Seiten).Mechanismus zum Beschriften, Abbruchreaktion, Vertiefungsaufgabe zu Butyllithium.Die radikalische Polymerisation (4 Seiten).Mechanismus zum Beschriften, Abbruchreaktion, Zuordnung von Polystyrol, PVC und Polypropylen.Herstellung von Nylon (4 Seiten).Grenzflächenpolykondensation zu Nylon-6,6, Reaktionsgleichung, Vergleichstabelle Polyester / Polyamid.WAS DAS BUNDLE ZUSAMMENHÄLTDie beiden Mechanismusblätter sind absichtlich gleich aufgebaut. Dieselben Operatoren, dieselbe Reihenfolge, dieselbe Art der Darstellung — der einzige Unterschied ist das Kettenende: hier ein ungepaartes Elektron, dort ein freies Elektronenpaar mit negativer Ladung. Genau diese Gegenüberstellung ist der Ertrag der Reihe und funktioniert nur, wenn beide Blätter zusammen eingesetzt werden.Die drei Versuche liefern die Anschauung dazu: Der Polyester zeigt die Polykondensation mit Wasserabspaltung, der Sekundenkleber die Polymerisation ohne Nebenprodukt, das Nylon die Polykondensation mit Chlorwasserstoff. Polyester und Nylon stehen dabei bewusst nebeneinander — mehr als zwei funktionelle Gruppen ergeben ein Netzwerk, genau zwei ergeben eine Faser.FORMAT20 Seiten als PDF in A4, ein Blatt im Querformat. Jedes Material liegt farbig und schwarzweiß bei. Die Schwarzweiß-Fassung ist eigens für den Schulkopierer gesetzt: helle Kopfflächen, dunkle Titel, nachgedunkelte Reaktionspfeile, echte Graustufen statt gerasterter Farbseiten.PASST ZUDer Kunststoff-Reihe in der Einführungs- und Qualifikationsphase, Chemie am Gymnasium und an der Gesamtschule. Der Polyesterversuch ist auch in Klasse 10 einsetzbar, sobald die Estergruppe bekannt ist.Hinweis zur Sicherheit.Für beide Versuche gelten die Regeln des Unterrichtens in Naturwissenschaften (RiSU). Die Gefährdungsbeurteilung und die Entscheidung über Schüler- oder Lehrerversuch liegen bei der durchführenden Lehrkraft.
Klassenstufen: Q1 (11./12. Jhg.), Q2 (12./13. Jhg.)
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