Vorschau - Stundenentwürfe - Bonjour ! Französisch sprechen – 1. Lernjahr - Deckblatt
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Stundenentwürfe - Bonjour ! Französisch sprechen – 1. Lernjahr - Die Rabenkiste - Deckblatt
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Beschreibung

Fünf fertige Einzelstunden zu je 45 Minuten – und auf jeder Lehrkraftseite steht nachgerechnet, wie viele Minuten ein einzelnes Kind dabei tatsächlich Französisch spricht.  

Das ist der Punkt, an dem sich Sprechmaterial normalerweise vage ausdrückt. Hier steht die Rechnung offen da: welche Phase wie lange dauert, in welcher Sozialform, mit welchem Anteil sie zählt. Plenum und Stillarbeit zählen null. Kette und Vorführung zählen die tatsächliche Redezeit in Sekunden.

Über die fünf Stunden ergibt das im Schnitt 6,5 Minuten pro Kind und Stunde. Wer die Annahmen für zu günstig hält, halbiert sie – und liegt immer noch um ein Vielfaches über dem, was im Plenumsunterricht übrig bleibt.   Die zweite Besonderheit ist die Registerdoppelung: Was sich doppeln lässt, steht in diesem Heft zweimal – einmal unter Freunden, einmal gegenüber Erwachsenen. Nicht als Höflichkeitszusatz am Rand, sondern als Bauplan der ganzen Reihe.     Die fünf Stunden  

1 · Bonjour ! Zwei Dialoge, dieselbe Situation: einmal auf dem Schulhof unter Gleichaltrigen, einmal gegenüber der Lehrerin.

Am Ende der Stunde weiß die Klasse, dass „Salut“ und „Bonjour, Madame“ nicht dasselbe in verschiedenen Höflichkeitsstufen sind, sondern zwei verschiedene Welten.  

2 · Un, deux, trois. Zahlen bis 20 und das eigene Alter – mit Loto, Zahlenkette und einer Umfrage. Die Bindung wird über „J’ai onze ans“ aufgebaut, wo das z schon im Wort steckt, und erst danach an „deux ans“ gezeigt.  

3 · Dans la classe. Sechzehn Dinge mit Artikel – und vier Sätze, mit denen ein Kind aus jeder Wortlücke herauskommt: Je ne comprends pas. Comment on dit … en français ? Vous pouvez répéter, s’il vous plaît ? Je ne sais pas.  

4 · J’aime, je n’aime pas. Eine Skala von j’adore bis je déteste, drei Muster für Freizeit (jouer à, jouer de, faire de) und eine Umfrage in der Klasse.  

5 · Tu ou vous ? Vier Rollenspiele, in denen die Klasse jedes Mal entscheidet: duzen oder siezen? Danach dieselbe Szene noch einmal im falschen Register – das ist die Stunde, in der die Regel sitzt.    

Die Doppelkarte  

Ein Faltblatt, das die Klasse in Stunde 1 anlegt und bis Stunde 5 füllt: links „Avec un copain“, rechts „Avec un adulte“. Nach jeder Stunde kommt eine Zeile dazu, und zwar auf beiden Seiten.  

Die Kinder schreiben die Karte selbst; die ausgefüllte Fassung liegt als Lösung bei. Am Ende der Reihe ist die Karte das, was von den fünf Stunden im Ranzen bleibt.  

Dazu auf Seite 25 eine Sammelseite „Mes phrases“: die 46 Sätze der fünf Stunden, Stunde für Stunde, jeder mit einer Marke – I für unter Freunden, F für gegenüber Erwachsenen, N für geht immer.     Sieben Ausspracheregeln, die tragen   Nicht dreißig Einzelfälle, sondern sieben Regeln mit Beispielen und einer Begründung, warum genau diese sieben.  

Und eine Seite mit fünf Sätzen, die in Unterrichtsmaterial zum ersten Lernjahr regelmäßig stehen und so nicht stimmen:   – „Endkonsonanten spricht man im Französischen nie.“ In bus, tennis, os, fils und plus hört man sie. – „Merke dir CaReFuL.“ Die Eselsbrücke behauptet eine Regel, die es nicht gibt: Bei blanc, tabac, gentil, fils und clef stimmt sie nicht. – „Französisch hat viel mehr Vokale als Deutsch.“

Gezählt wird meist die Schrift, nicht der Laut. – „J’aime foot.“ Vor dem Substantiv steht der Artikel: J’aime le foot. – „Musik hören heißt jouer de la musique.“ Jouer de heißt ein Instrument spielen.   Jeder falsche Satz steht mit dem, was stattdessen gilt, und mit dem Beispiel, an dem man es zeigen kann.    

Was belegt ist – und was nicht  

Eine eigene Seite für fünf Fragen, die im Zusammenhang mit Sprechzeit immer gestellt werden – jede mit einer Marke: belegt, teilweise, überzogen.  

Wie viel spricht ein einzelnes Kind im Fremdsprachenunterricht? Bringt Partnerarbeit wirklich mehr Sprechzeit? Hilft es, nach einer Frage länger zu warten? Wie korrigiert man beim freien Sprechen? Lernt man Vokabeln besser mit Liedern?   Wo eine Studie nur einen Teil trägt, steht das dort. Wo eine verbreitete Behauptung über die Befundlage hinausgeht, steht auch das. Die Quellen sind auf der letzten Seite einzeln nachgewiesen.    

Das ist drin – 28 Seiten  

– Deckblatt, Inhaltsübersicht mit Kopierplan, Reihenplan (S. 1–3)

– Sieben Ausspracheregeln, die reichen (S. 4)

– Fünf Sätze, die so nicht stimmen (S. 5)

– Was belegt ist – und was nicht (S. 6)

– La doubl carte zum Ausschneiden und die ausgefüllte Lösung (S. 7–8)

– Fünf Stunden zu je drei Seiten (S. 9–23): eine Lehrkraftseite mit Ablauf im Minutentakt, der Sprechzeitrechnung, Hintergrundwissen, allen Lösungshinweisen, dem Punkt, an dem die Stunde kippt, einer Reserveaufgabe und der Hausaufgabe

– dazu zwei Schülerseiten, ein Blatt pro Person

– Les consignes: die 18 französischen Arbeitsanweisungen mit Übersetzung (S. 24)

– Mes phrases: die 46 Sätze der fünf Stunden mit Registermarke (S. 25)

– Mes mots: die 81 Wörter zum Abhaken, mit Platz für eigene (S. 26)

– Was in diesem Heft nicht vorkommt

– und warum (S. 27)

– Quellen und Nutzungshinweise (S. 28)    

Was auf der Lehrkraftseite steht  

Der Ablauf im Minutentakt, aufgehend auf 45 Minuten, mit Sozialform je Phase. Die Sprechzeitrechnung, Posten für Posten nachvollziehbar. Vier Punkte Hintergrundwissen. Alle fünf Lösungshinweise ausformuliert.  

Dazu vier kurze Kästen: Wo die Stunde kippt – der konkrete Punkt, an dem es erfahrungsgemäß schiefgeht. Auf die Doppelkarte – was nach dieser Stunde dazukommt. Wenn Zeit bleibt – eine Reserveaufgabe. Und die Hausaufgabe.  

Für Stunde 2 steht dort außerdem die Rufreihenfolge fürs Loto, gemischt, damit niemand mitzählen kann.    

Wofür das Heft nicht gedacht ist  

Es ist kein Lehrwerk und kein Lehrwerksersatz. Es setzt keine bestimmte Lektion voraus und greift keiner vor: Die 81 Wörter und die 46 Sätze, um die es geht, stehen vollständig im Heft.  

Es ersetzt auch kein Hörmaterial. Wo „Écoute“ steht, ist die Lehrkraft gemeint oder eine Mitschülerin – Audiodateien liegen nicht bei. Seite 27 sagt Ihnen vorab, was in diesem Heft nicht vorkommt und warum.   Für die zweite Fremdsprache in Jahrgangsstufe 6 formuliert das hessische Kerncurriculum keine Kompetenzerwartungen; in Hessen beginnt sie am Gymnasium regulär später.

Das Heft ist deshalb nach Lernjahr etikettiert und nicht nach Bundesland – es passt überall dort, wo Französisch als zweite Fremdsprache beginnt. Die Stunden bewegen sich im Bereich A1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens.    

Format und Druck  

PDF im Format A4, 28 Seiten, in zwei Fassungen: Farbe und schwarzweiß.  

Die Schwarzweiß-Fassung ist keine graue Kopie der farbigen Seiten, sondern eigens angelegt: Die Farbflächen sind hellgrau, die Überschriften darauf dunkel. Das spart Toner und bleibt auf jedem Schulkopierer lesbar.  

Pro Stunde wird ein Blatt doppelseitig kopiert, dazu einmal die Doppelkarte, einmal die Consignes-Karte und am Ende der Reihe Mes phrases und Mes mots. Alle Illustrationen sind für dieses Material selbst gezeichnet. Die verwendeten Schriften stehen unter der SIL Open Font License. Keine Stockfotos, keine Fremdgrafiken, kein Liedtext, keine Lehrwerksliste.    

Hinweise  

Die Angaben geben den Stand August 2026 wieder. Eine Operatorenliste für die modernen Fremdsprachen in der Sekundarstufe I existiert in Hessen nicht; die Arbeitsanweisungen sind deshalb schlichte französische consignes und stehen mit Übersetzung auf Seite 24.  

Die Zahlen zur bise stammen aus einer Ifop-Erhebung vom Juli 2021 – neuere gibt es nicht, und das steht so im Heft.  

Wenn im Unterricht etwas nicht funktioniert hat, schreib es bitte in die Bewertung. Korrekturen bekommen alle Käuferinnen und Käufer kostenlos.

Bonjour ! Französisch sprechen – 1. Lernjahr

7,99 €
Produktdetails
  • Klassenstufe:
    6-7. Klasse
  • Umfang:
    57 Seiten
  • Materialtyp:
    Stundenentwürfe, Unterrichtsreihen, Arbeitsblätter, Quiz, Prüfungsvorbereitung
  • Format:
    PNG, PDF

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Lehrkraft und Fachleiter. Material mit Lösungen, Erwartungshorizont und belegter Befundlage.
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