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Bei diesem Kunstprojekt gestalten die Schüler*innen eine farbenfrohe Op-Art City mit räumlich wirkenden Hochhäusern. Ausgangspunkt sind unterschiedlich große Kästchen, die zufällig rund um einen zentralen Punkt angeordnet werden. Anschließend werden von den Kästchen Linien zum Fluchtpunkt gezogen, sodass aus einfachen Formen dreidimensionale Gebäude entstehen.
Das Projekt verbindet Op-Art, Perspektive, Fluchtpunkt, Raumwirkung und Farbgestaltung in einer klaren Schritt-für-Schritt-Aufgabe. Die Schüler*innen lernen dabei, wie auf einem zweidimensionalen Blatt der Eindruck von räumlicher Tiefe entstehen kann.
12-seitige PDF
Einführung in das Kunstprojekt „Op-Art City“
kurze Erklärung zu Op-Art / Optical Art
Materialübersicht
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Anleitung zum Zeichnen von ca. 15–20 Kästchen
Erklärung des zentralen Fluchtpunkts
Anleitung zum Ziehen der perspektivischen Linien
Hinweise zum Ausbessern überlappender Gebäude
Anleitung zur Farbgestaltung mit helleren und dunkleren Farbtönen
fertiges Beispielbild
Bildquellen
zusätzliche Lehrerhandreichung mit Lernzielen, Kompetenzen, Unterrichtsablauf, Differenzierung, Bewertungskriterien und Reflexionsfragen
Das Material eignet sich besonders für den Kunstunterricht in der Sekundarstufe I. Die Aufgabe ist klar angeleitet und trotzdem offen genug, damit sehr unterschiedliche Ergebnisse entstehen.
Die Schüler*innen beginnen mit einem A3-Blatt im Querformat und zeichnen zunächst zufällig angeordnete Kästchen. Einige Kästchen sollen sich dabei bewusst überlappen, damit später eine spannende räumliche Wirkung entsteht.
Im nächsten Schritt wird ein zentraler Fluchtpunkt gesetzt. Von den Ecken der Kästchen werden Linien zu diesem Punkt gezogen. Dadurch entstehen Hochhäuser, die scheinbar in die Tiefe laufen.
Besonders wertvoll ist das Projekt, weil die Schüler*innen nicht nur „frei zeichnen“, sondern ein wichtiges Grundprinzip der Perspektive praktisch anwenden: Linien laufen auf einen gemeinsamen Punkt zu und erzeugen dadurch Raumtiefe.
Das Projekt lässt sich gut an verschiedene Leistungsniveaus anpassen.
Schüler*innen, die mehr Unterstützung benötigen, können mit weniger Kästchen arbeiten, zunächst ohne starke Überlappungen zeichnen oder den ersten Körper gemeinsam mit der Lehrkraft konstruieren.
Leistungsstärkere Schüler*innen können mehr Gebäude einbauen, stärkere Überdeckungen nutzen, besonders lange oder schmale Körper gestalten oder mit einem bewussten Farbkonzept arbeiten.
Die Schüler*innen …
setzen eine Schritt-für-Schritt-Anleitung um,
zeichnen einfache geometrische Formen,
lernen den Fluchtpunkt als Mittel zur Raumdarstellung kennen,
ziehen perspektivische Linien mit dem Lineal,
erkennen sichtbare und verdeckte Linien,
radieren unnötige Linien aus,
gestalten räumlich wirkende Hochhäuser,
nutzen helle, mittlere und dunklere Farbtöne,
verstärken Konturen mit einem schwarzen Filzstift,
reflektieren die räumliche Wirkung ihres Bildes.
Raum und Perspektive: Fluchtpunkt, Tiefenwirkung und räumliche Darstellung kennenlernen
Linie und Form: geometrische Formen zu räumlichen Körpern weiterentwickeln
Farbe und Wirkung: Helligkeitsunterschiede gezielt einsetzen
Gestalten und Darstellen: eine eigene Op-Art-Stadt entwickeln
Reflexion: erklären, wodurch im Bild Tiefe und Bewegung entstehen
Fach: Kunst
Themenbereich: Op-Art, Perspektive, Fluchtpunkt, Raumwirkung
Klassenstufe: ca. 5–8
Technik: Zeichnung mit Lineal, Bleistift, Filzstift und Buntstift
Format: A3 im Querformat
Umfang: 12 Seiten
Dateiformat: PDF
Variante: reine PDF-Version
Benötigt werden A3-Zeichenpapier, Bleistift, Lineal, Bunt- oder Filzstifte und ein dicker schwarzer Filzstift.
Wichtig: Diese Variante enthält keine bearbeitbare PowerPoint-Datei. Sie eignet sich für alle, die die Schritt-für-Schritt-Anleitung ausschließlich als PDF verwenden möchten.
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