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Das Gedicht „Mailied“ von Johann Wolfgang von Goethe entstand 1771 und gehört zu den bekanntesten Texten der Epoche des Sturm und Drang. Es feiert die Schönheit der Natur im Frühling und verbindet sie mit dem Gefühl leidenschaftlicher Liebe. Typisch für diese Epoche sind der spontane Ausdruck des Ichs, die Unmittelbarkeit der Empfindung sowie die enge Verbindung von Natur und Gefühl.
Mit diesem Arbeitsblatt lernen Schülerinnen und Schüler, die Inhalte und Stimmungen des Gedichts zu erfassen, den freien Rhythmus und die sprachliche Gestaltung zu untersuchen und die zentralen Themen Liebe, Natur und Lebensfreude herauszuarbeiten. Zugleich erschließen sie typische Merkmale des Sturm und Drang und reflektieren, wie Goethe das Erleben von Natur und Emotion dichterisch gestaltet.
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