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William Shakespeare wurde am 23. April 1564 in Stratford-upon-Avon geboren. Er war das dritte Kind in seiner Familie. Sein Vater, John Shakespeare, war ein angesehener Handschuhmacher und seine Mutter, Mary Arden, kam aus einer wohlhabenden Familie. Gemeinsam gaben sie William eine solide und gebildete Kindheit. Shakespeare besuchte wahrscheinlich die King's New School in Stratford, wo er Latein, Literatur und klassische Geschichte lernte. Diese Studien prägten seinen späteren Werdegang als Schriftsteller*in.
Die Pest, auch als Schwarzer Tod bekannt, hatte einen großen Einfluss auf Shakespeares Leben und Karriere. 1564, im Jahr seiner Geburt, gab es einen tödlichen Ausbruch in Stratford-upon-Avon. Es wird angenommen, dass der kleine William nur knapp überlebte. In den 1590er Jahren schlossen viele Theater aufgrund von Pestausbrüchen, was Shakespeare dazu brachte, seine schriftstellerischen Fähigkeiten zu entwickeln.
Mit 18 Jahren heiratete Shakespeare Anne Hathaway, die 26 Jahre alt war – eine ungewöhnliche Altersdifferenz. Anne war bereits schwanger, als sie heirateten. Das Paar hatte drei Kinder: Hamnet, Judith und Susanna. Diese persönlichen Herausforderungen prägten Shakespeares Werk und seine Sicht auf das Leben.
In den frühen 1590er Jahren wurde Shakespeare eine bekannte Figur in Londons Theaterwelt. Er begann als Schauspieler*in, gewann jedoch schnell Anerkennung als Dichter*in und Dramatiker*in. Zu seinen ersten veröffentlichten Werken gehören die langen Gedichte "Venus und Adonis" und "Der Rausch der Lucrezia". Diese Gedichte zeigen seine Fähigkeit, persönliche und zeitlose Themen zu erkunden.
1599 wurde Shakespeare Teilhaber des Globe Theatre. Dies gab ihm nicht nur finanzielle Sicherheit, sondern auch die Möglichkeit, seine Werke aufzuführen. Die Globe-Bühne wurde schnell zu einem der bekanntesten Theater in London. Shakespeares Stücke wurden von verschiedenen sozialen Schichten geschätzt und trugen zur Entwicklung des Theaters bei.
Um 1613 zog sich Shakespeare aus dem öffentlichen Leben zurück und kehrte nach Stratford-upon-Avon zurück. Er hatte zu diesem Zeitpunkt ein wohlhabendes Leben geführt. William Shakespeare starb am 23. April 1616 und wurde in der Holy Trinity Church in Stratford beigesetzt.
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