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Zum Materialpaket für die 5. Schulstufe
Die folgenden Materialien eignen sich für den Unterricht zum Thema Brüche und können parallel zum Schulbuch verwendet werden. Ziel des Materials ist es, dass die Schüler*innen die vier Grundrechnungsarten auch bei ungleichnamigen Brüchen (echte Brüche, unechte Brüche, Ganze und gemischte Zahlen) anwenden können.
Alle Angaben wurden bewusst so gewählt, dass sich die Nenner der Brüche im Zahlenraum 1 bis 12 bewegen. Die Lösungen können außerhalb dieses Bereichs liegen, die Beispiele sind aber aufgrund der gewählten Angaben günstig zu lösen.

Bei jeder Grundrechnungsart gibt es vier Steigerungsgrade zu denen es je 32 Rechenbeispiele gibt. Insbesondere die Aufgabenkärtchen sind darum sehr umfangreich. Es ist empfehlenswert, sich vor dem Ausdrucken zu überlegen, wie viele Kärtchen in der entsprechenden Klasse benötigt werden. Das ist abhängig von der Anzahl der Kinder, der Dauer der Übungseinheit und der Arbeitsgeschwindigkeit der schnellsten Schüler*innen.
Die Steigerungsgrade sind bei allen Materialien mit den Zahlen 1, 2, 3 und 4 markiert und aufeinander abgestimmt.
Voraussetzungen:
Die Kinder müssen die Primfaktorzerlegung beherrschen und wissen, wie man das kgV (kleinste gemeinsame Vielfache) von zwei oder mehr Zahlen bestimmt.

Jeder Abschnitt ist so gedacht, dass vorhandene Arbeitsblätter gemeinsam mit der Klasse bearbeitet werden. Die Aufgabenkärtchen und Rechenräder werden am besten immer direkt nach dem entsprechenden Arbeitsblatt als Übungsphase verwendet.
Schritt 1: Wiederholung aus der 5. Schulstufe
Bevor die Schüler*innen etwas Neues zu den Brüchen lernen, sollte mit ihnen der Stoff der 5. Schulstufe wiederholt werden. Dazu können die Materialien aus dem „BRÜCHE - Materialpaket (5. Schulstufe)“ (ID Nummer 537870) verwendet werden. Der Schwerpunkt sollte dabei auf dem Kürzen, Erweitern und Umwandeln von Brüchen liegen.
Schritt 2: Brüche auf den gleichen Nenner bringen
Die Schüler*innen lernen den Begriff „kleinster gemeinsamer Nenner“ kennen. Dazu wird das Tafelmaterial verwendet:
Erst wenn die Kinder diesen Schritt verstanden haben, kann zum Addieren und Subtrahieren von ungleichnamigen Brüchen übergegangen werden.

Schritt 3: ungleichnamige Brüche addieren und subtrahieren
Nachdem die Schüler*innen ungleichnamige Brüche auf den kleinsten gemeinsamen Nenner bringen können, lernen sie diese zu addieren und subtrahieren. Dazu werden folgende Materialien verwendet:
Schritt 4: Brüche multiplizieren und dividieren
Beim Multiplizieren kann mehr Zeit eingeplant werden als beim Dividieren, da die Division später durch den Kehrwert zur Multiplikation wird. Dazu werden folgende Materialien verwendet:

Schritt 5: Verbindung der vier Grundrechnungsarten
Erst wenn die Schüler*innen die vier Grundrechnungsarten einzeln bei Brüchen anwenden können, werden diese „verbunden“. Dazu werden folgende Materialien verwendet:
Die Beispiele auf den Aufgabenkärtchen verbinden immer nur eine Strich- und eine Punktrechnung. Es können auch Klammern vorkommen. Dabei wird auch die Vorrangregel „Klammer-, vor Punkt-, vor Strichrechnung“ wiederholt.
Zusatz:
BRÜCHE - ungleichnamige Brüche subtrahieren (Poster + Merkblatt)Das Material beinhaltet Poster zum Thema Subtraktion mit ungleichnamigen Brüchen und kann auf zwei Arten verwendet werden:als Poster: ausdrucken auf A3als Merkblatt: ausdrucken auf A4
Klassenstufen: 6. Klasse
BRÜCHE MULTIPLIZIEREN (4 Rechenräder)Die Rechenräder sollen dem spielerischen Trainieren von Rechenregeln im Regelunterricht dienen. Da die Rechenräder die Endergebnisse ohne Rechenweg angeben, sind sie es besonders für starke Schüler*innen geeignet.Bei einem falschen Ergebnis kann der Rechenweg mit dem jeweiligen Lösungsblatt kontrolliert werden. Die Rechenräder werden entweder von der Lehrperson vorbereitet (ich empfehle 1-2 Räder für ein offenes Lernen) oder die Schüler*innen gestalten ihre eigenen Rechenräder (s/w Version inkludiert).
Klassenstufen: 6. Klasse
UNGLEICHNAMIGE BRÜCHE ADDIEREN (4 Rechenräder)Die Rechenräder sollen dem spielerischen Trainieren von Rechenregeln im Regelunterricht dienen. Da die Rechenräder die Endergebnisse ohne Rechenweg angeben, sind sie es besonders für starke Schüler*innen geeignet. Bei einem falschen Ergebnis kann der Rechenweg mit dem jeweiligen Lösungsblatt kontrolliert werden. Die Rechenräder werden entweder von der Lehrperson vorbereitet (ich empfehle 1-2 Räder für ein offenes Lernen) oder die Schüler*innen gestalten ihre eigenen Rechenräder (s/w Version inkludiert).
Klassenstufen: 6. Klasse
BRÜCHE DIVIDIEREN (Kehrwert) – 3 Mathe-BrettspieleDie Mathe-Brettspiele „BRÜCHE DIVIDIEREN (Kehrwert)“ dienen als spielerische Übung zum Thema Brüche. Die Brettspiele eignen sich für Partner- und Gruppenarbeiten. Sie können auch für das Offene Lernen (Stationenlernen, Lerntheken) und im Förderunterricht oder Vertretungsstunden eingesetzt werden. Die Brettspiele und die Lösungen werden einfach ausgedruckt und bei Bedarf laminiert oder in eine Folie gegeben. Die Spielregeln können selbst gewählt werden (mit Würfel, ohne Würfel, etc.). Die Differenzierung erfolgt darüber, ob und welche Hilfsmittel verwendet werden dürfen (Kopfrechnen, Notizzettel, Taschenrechner, etc.).
Klassenstufen: 6-7. Klasse
Bewertungen und Kommentare
Tolles Material, sehr anschaulich und auch für meine 9. Klasse in der Förderschule einsetzbar.